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Carrus
navalis? - Carne vale?
- Karneval!
Ob der Begriff „Karneval“ nun von dem Schiffskarren, dem „carrus navalis“
oder dem Abschied vom Fleisch, dem „carne vale“ herstammt, wollen wir
getrost den Historikern überlassen. Fest steht, der römische Ursprung
ist unbestritten und Mummenschanz und Zechgelage in der Nacht vor
Aschermittwoch sind seit dem Mittelalter belegt. Mehrfach griff der
Staat mit Verboten ein, doch ausrotten ließ sich das Karnevalstreiben
nie ganz. Die letzten Verbote im Rheinland stammen von der französischen
Besatzung ab 1794. Nach deren Ende 1815 begann eine dauerhafte
Wiederbelebung des Karnevals in Köln. Napoleon war vertrieben und Köln
gehörte seit dem Wiener Kongreß zu Preußen.
1823 organisierte das „Festordnende Komitee“ in Köln einen Karnevalszug,
die erste Karnevalsgesellschaft wurde gegründet. Die preußische Ordnung
war nicht nach Kölner Art und die „Roten Funken“ persiflierten das
soldatische Preußentum. Schon 1831 las man in der „Kölnischen Zeitung“:
„Der Karneval ist in Köln ein so national-einheimisches Fest, wie es in
Europa außer Rom und Venedig keine andere Stadt darbieten dürfte.“ Die
Zuggestalter waren in der glücklichen Lage, hunderte von Militärpferden
vor ihre Wagen spannen zu können. Die Landbevölkerung kam nicht so
schnell mit. Wer wollte schon vor 170 Jahren zu Fuß nach Köln
marschieren, um dort den Rosenmontagszug zu sehen? Das wurde erst
anders, als Mitte des Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke Köln – Aachen
eröffnet wurde.
100 Jahre Karneval in
Horrem
Besonders Horrem profitierte von der Bahn. Man fing daher schon früh an,
Karneval nach Kölscher Art zu feiern. Ab 1870 kam es fast im gesamten
Kerpener Stadtgebiet zur Gründung von Karnevalsgesellschaften, zwischen
1894 und 1914 mindestens 14 Gesellschaften. Überlebt haben davon nur
zwei, die Große Horremer und die KG Gemütlichkeit Kerpen, die beide in
2008 ihr 100jähriges Jubiläum feiern können und inzwischen vom
Festkomitee Kerpen zu Traditionsgesellschaften erhoben worden sind.
Schon vor der Jahrhundertwende bestand in Horrem ein sogenannter
Dilettantenverein. Das war damals ein Theaterverein, der im Lokal von
Konrad Forstreuter an der Ecke Ichendorferstraße/Hauptstraße tagte. Da
ging es immer lustig zu, denn alle Mitglieder waren Humoristen, an der
Spitze Forstreuter selbst. Dieser Verein befasste sich auch mit
Fastnachtsschwänken und beschloß 1907, eine regelrechte Karnevalssitzung
durchzuführen.
Weil man damit Erfolg hatte, wurde bald eine zweite Sitzung angesetzt,
und in den Karnevalstagen wurde bei Geraths und Rosen (heute Rosenhof)
Tanz abgehalten mit lustigem, fröhlichem Karnevalstreiben. Das führte
bald zur Gründung der „Horremer Carnevalsgesellschaft“.
Ein Gründungsprotokoll oder eine Niederschrift über die ersten Schritte
dieser Carnevalsgesellschaft sind leider nicht vorhanden. So betrachten
wir den Auszug aus der
Bergheimer Zeitung vom 18. Januar
1908, dem
„Amtlichen Kreisblatt für den Kreis Bergheim“, als veritablen
Gründungsnachweis unserer Großen Horremer Karnevalsgesellschaft (siehe
Seite ......).Gleiches gilt natürlich
auch für das Beweisfoto von 1908, das die ersten
Mitglieder der Horremer
Carnevalsgesellschaft vor dem Kerpener Schöffengericht zeigt (siehe
Seite ).
Die Männer der ersten Stunde – neben dem 1. Präsidenten der Gesellschaft
August Friedrichs - , Horremer Handwerker und Bürger, seien hier
nochmals besonders erwähnt: Peter Berrendorf, Wilhelm Kreiterling,
Christian Wasel, Christian Möltgen, Josef Schapmann, Alex Dujardin,
Wilhelm Wüst, Konrad Forstreuter, Willi Graf, Constantin Schauff, Fritz
Fink und viele andere.
Im Jahre 1908 veranstaltete man den 1. Karnevalszug. Die durch Pferde
gezogenen Wagen zeigten meist lokale Motive, so die 1907 erfolgte
Umbenennung von „Hemmersbach“ in „Horrem“. Auch das Kreiterlingsche
Erftboot blieb noch lange in Erinnerung, das auf den soeben gegründeten
„Erftboten“, eine in Horrem erscheinende Zeitung hinwies. Es wurde sogar
schon ein Prinz inthronisiert: August I. (August Friedrichs) war somit
Horrems erster Prinz. Sein Sohn Otto war später 31 Jahre Präsident
unserer Gesellschaft.
Die Ankündigung des Balles und die umfassende Aufstellung des
Rosenmontagszuges sind ebenfalls in der Bergheimer Zeitung ausführlich
dokumentiert (siehe Seite ....).
1909 hieß der nächste Horremer
Prinz Josef I. (Josef Schapmann). In den
Jahren bis zum 1. Weltkrieg wurde der Karneval in Horrem zu einem echten
Volksfest.
Erst nach der trostlosen Besatzungszeit und Jahren des Hungers und der
Not fassten einige Horremer Bürger den Mut, wieder richtig Karneval zu
feiern. So wurde Fritz Fink, einer ihrer Treuen, Präsident. Gleichzeitig
erwarb man eine Kette für den Präsidenten, die noch heute existiert und
bei Sitzungen und anderen offiziellen Anlässen vom jeweiligen
Amtsinhaber getragen wird.
1925 stellte man der Öffentlichkeit auch wieder einen Prinzen vor: Anton
I. (Anton Schumacher). 1926 folgte ihm Fred Voss. Mit Prinz Fred I. und
seiner unvergessenen Frau Claire konnte im Karneval nichts schief gehen.
Die Große Horremer ist diesen Beiden zu besonderem Dank verpflichtet.
Wieviele Wagen mögen wohl aus der Werkstatt Berrendorf/Voss gekommen
sein?
Im Jahre 1927 stieg Prinz Willi I. (Willi Willems) auf den Narrenthron.
Willi Willems, später Ehrensenatspräsident der Großen Horremer, zählte
wohl zu den aktivsten Karnevalisten und zu den großen Förderern unserer
Gesellschaft. 1928 wurde ein Junggeselle proklamiert, nämlich Prinz
Andreas I. (Andreas Hahn). Ihm folgte im sibirischen Winter 1929 Prinz
Heinz I. (Heinz Jung).
Die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zuge der Weltwirtschaftskrise
legten den Karneval in unserem Heimatort für die nächsten fünf Jahre
lahm.
1935 war der
Karneval in Horrem plötzlich wieder da. Auf Initiative des
später langjährigen Vorsitzenden Ludwig Klein fasste man den Mut, die
Karnevalsgesellschaft neu zu beleben. Man nannte sich ab sofort „Große
Horremer Karnevalsgesellschaft“, offensichtlich auch, um der Aufspaltung
der Horremer Karnevalisten zu begegnen.
Daß Horrem eine feste Größe im Kreis-Bergheimer Karneval war, wurde
spätestens dadurch deutlich, als 1935 mit der KG „Kutt-erop“ und 1937
mit der KG „Altstädter Blau-Wiess“ zwei weitere Karnevalsgesellschaften
gegründet wurden, die heute wie die Große Horremer im Ortsleben fest
verwurzelt sind.
Unter der Präsidentschaft von Albert Pfeil proklamierte die Große
Horremer 1935 ihr erstes Dreigestirn mit Prinz Jean I. (Jean Meuser),
Jungfrau Wilhelmine (Willi Scheuer) und Bauer Ludwig (Ludwig Klein).
1936 übernahm Aloys Wehrheit die Präsidentschaft, und unter seiner Regie
führte Heinrich Odenthal als Prinz Heinrich II. das Narrenzepter. 1937
wurde der langjährige Literat unserer Gesellschaft (bis 1970) Werner
Mill auf einer karnevalistischen Veranstaltung des Horremer Sportvereins
als Prinz Werner I. mit seiner Frau Liesbeth als Prinzessin proklamiert.
Eine neue Ära des Horremer Karnevals begann
1938, als Reiner Aussem, der
„Nieres us däm Wäreseng“, Präsident wurde. Sein erster Prinz Johann II.
(Johann Friedrichs) brachte den gleichen Schwung mit. Und so war es
nicht verwunderlich, dass zu der Zeit die später weit über Horrems
Grenzen hinaus bekannte Prinzengarde der Großen Horremer gegründet
wurde. Erstmals fand Karnevalssonntag am Rathaus die Schlüsselübergabe
statt; damit wurden dem Prinzen symbolisch die Amtsgeschäfte der
Verwaltung übertragen. Im Jahre 1939 bestieg Jakob Baum als Prinz Jakob
I. den Narrenthron. Ein herrlicher Zug ging durch Horrems Straßen. Es
sollte vorläufig der letzte sein. Dann folgten die furchtbaren Jahre des
2. Weltkrieges.
Die ersten Schritte auf dem karnevalistischen Parkett nach dem Kriege
machte
die Schwestergesellschaft „Kutt-erop“, die 1947 den Horremern auch
wieder einen Prinz vorstellte, nämlich Prinz Heinz III. (Heinz
Schneider). Auch 1948 stellte die „Kutt-erop“ mit Prinz Karl I. (Karl
Seemann) den Obernarren.
Als die Große Horremer in der Session 1948/49 ihr 40jähriges Jubiläum
feiern konnte, proklamierte sie wieder einen Prinzen, Prinz Bernhard I.
(Bernhard Mecklenbroich). Auch ein Kinderprinzenpaar wurde gekürt: Prinz
Hans-Günter Reimer und Prinzessin Margot Jager. Die 1938 gegründete
Prinzengarde lebte wieder auf; die Proklamation war ihr erster Auftritt.
Nach langem Notenaustausch zwischen London und Bonn genehmigte die
Militärregierung sogar ihren Tanz mit Holzgewehren. Ein besonderes
Ereignis war ab 1949 auch der Prinzengardeball. 1949 ging erstmals nach
dem Krieg wieder ein Rosenmontagszug.
1950 glänzte Fritz Rohde als Prinz Fritz I. Im gleichen Jahr übernahm
Willi Reimer sen. die Präsidentschaft der Großen Horremer. Reiner Aussem,
dem die Gesellschaft viel zu verdanken hat, war aus gesundheitlichen
Gründen zurückgetreten. 1951 wurde Prinz Willi II. (Willi Floßdorf) von
der Großen Horremer proklamiert mit seiner Frau als Prinzessin Elfriede.
Kinderprinz war Friedel Möltgen. Im Jahre 1952 übernahm „Wüste Fipp“ als
Prinz Fipp I. das Narrenzepter. Sein Nachfolger war Josef Görges als
Prinz Josef II. Erstmals zog der Rosenmontagszug von Neubottenbroich
aus. 1954 wurde mit Prinz Andreas II. (Tiddy Lamine) ein ganz junger
Prinz inthronisiert.
Im gleichen Jahr wurde auf einer Versammlung der drei Horremer
Karnevalsgesellschaften beschlossen, dass sich nunmehr alle drei an der
Gestellung des Prinzen beteiligen sollten. So folgte im Jahre 1955 Prinz
Gerd I. (Gerd Wiesner) von der „Kutt-erop“ und 1956 Prinz Hans I. (Hans
Pelzer) von der „Blau-Wiess“.
Leider war es dem Präsidenten Willi Reimer sen. aus gesundheitlichen
Gründen nicht mehr möglich, sein Amt auszuüben. So leitete bereits in
der Session 1955/56 Otto Friedrichs – wie bereits erwähnt der Sohn des
1. Präsidenten August Friedrichs - eine Sitzung der Großen Horremer und
wurde dann selbst zum neuen Präsidenten gewählt. Wer hätte damals
gedacht, dass er 31 Jahre lang das Präsidentenzepter der Gesellschaft
schwingen würde?
Trotz der ausgezeichneten Besuche der Sitzungen und Bälle hatten die
Horremer Karnevalsgesellschaften eine angespannte Finanzlage. Da man
allerdings 1958 das Jubiläumsjahr der Großen Horremer und zugleich des
Horremer Karnevals feiern wollte, fasste man einen Beschluß, der heute
noch seine Gültigkeit hat, nämlich, dass nur alle zwei Jahre ein
Rosenmontagszug geht und somit nur alle zwei Jahre ein Prinz bzw.
Dreigestirn proklamiert wird. 1957 ließ man folglich den Zug ausfallen.
So kam das Jahr 1958, das Jubeljahr, und die Große Horremer proklamierte
erstmals nach dem Kriege ein Dreigestirn, alles ganz aktive Männer der
Gesellschaft:
Prinz Ludwig I. (Ludwig Klein), Jungfrau Josefine (Josef Möltgen) und Bauer Hans (Hans Deckstein). Der Prinz, schon seit 1935
Vorsitzender, krönte damit seine karnevalistische Karriere und ging als
Sonnenprinz in die Horremer Karnevalsgeschichte ein. Leibwache des
Prinzen war die Prinzengarde. Es gab sogar eine Prinzenhymne, passend
zum Beruf (Metzgermeister) des Prinzen: „Sag ens Blootwoosch“. In der
Jubiläumssitzung herrschte eine Bombenstimmung, die bereits beim Einzug
unseres Fanfarencorps und der Prinzengarde einsetzte. Geehrt wurden
dabei 13 frühere Prinzen der Großen Horremer, der Älteste war der Erste:
August Friedrichs.
Gemäß der Vereinbarung unter den Gesellschaften bestieg 1960 Prinz
Reiner I. (Reiner Statz) von der „Kutt-erop“ und 1962 Prinz Josef III.
(Josef Lütz) von der „Blau-Wiess“ den Narrenthron. Leider musste 1962
der Rosenmontagszug wegen der Flutkatastrophe in Hamburg ausfallen.
Im 1100jährigen Horrem stellte 1964 die Große Horremer wieder ein
Dreigestirn:
Prinz Erich I. (Erich Bulgrin) , Jungfrau Toni (Toni Mörsch)
und Bauer Fritz (Fritz Jungen). Ein großartiger Rosenmontagszug, der dem
Jubiläum alle Ehre machte, zog durch die Straßen Horrems. Ludwig Klein,
der 30 (!) Jahre 1. Vorsitzender war, trat im gleichen Jahr vom Amt
zurück und übergab es an Hans Deckstein. Die Große Horremer hat Ludwig
Klein viel zu verdanken; er hat nicht nur die Geschicke der Gesellschaft
gelenkt, sondern war immer auch Antriebskraft innerhalb des Vorstandes.
1966 folgte auf dem Narrenthron Prinz Hermann I (Hermann Wilkens) von
der „Kutt-erop“ und 1968 Prinz Heinz IV. (Heinrich Dahmen) von der „Blau-Wiess“.
In der Session 1968/69 hatte die Große Horremer wieder Grund zu feiern,
sie bestand schließlich 60 Jahre. Die Feierlichkeiten fanden ihren
Höhepunkt, als man 1970 wieder ein prächtiges Dreigestirn proklamieren
konnte:
Prinz Heinz V. (Heinz Wasel), Jungfrau Henriette (Heinz Wielpütz),
Bauer Willi (Willi Haas). Alle Veranstaltungen, die im Rosenhof
stattfanden, verliefen glänzend. Zweiter Höhepunkt war der
Rosenmontagszug, den ca. 15.000 Menschen miterlebten. Alle Horremer
Vereine, Kegelclubs und viele Horremer Mitbürger beteiligten sich daran,
allen voran das herrliche Dreigestirn. In 1968 war ein Wechsel an der
Vereinsspitze der Großen Horremer erfolgt. Von Hans Deckstein übernahm
Paul Welter den Vorsitz in der Gesellschaft.
1972 war die „Kutt-erop“ dann wieder an der Reihe. Sie proklamierte ein
Dreigestirn mit Prinz Jupp IV. (Josef Hohmann), Jungfrau Bernadette
(Bernhard Krause) und Bauer Hans (Hans Steinkellner). 1974 folgte die „Blau-Wiess“
mit ihrem Dreigestirn Prinz Dieter I. (Dieter Gran), Jungfrau Jürgenia
(Jürgen Seemann) und Bauer Ferdi (Ferdi Porschen).
Da die Saalnot mittlerweile zu einem echten Problem geworden und die
Mehrzweckhalle noch nicht fertiggestellt war, beschlossen die Große
Horremer und die Blau-Wiess im Jahre 1975 erstmals ein Festzelt an der
Mittelstraße aufzustellen und mehrere Veranstaltungen gemeinsam
durchzuführen. Unter der bewährten Leitung von Präsident Otto Friedrichs
stieg im festlich geschmückten und beheizten Zelt eine Bombensitzung.
Schon Tage vorher waren keine Karten mehr zu erhalten. Auch alle anderen
Gemeinschaftsveranstaltungen waren hervorragend besucht und somit ein
Erfolg für beide Gesellschaften.
Endlich! Im Mai 1975 wurde die langersehnte Mehrzweckhalle in der
Mittelstraße ihrer Bestimmung übergeben. So konnten beide Gesellschaften
rechtzeitig für die kommende Session planen. Und so schreiben wir das
Jahr 1976; das 1111jährige Horrem erlebte wieder einmal einen Höhepunkt
karnevalistischen Treibens. Die Große Horremer hatte in diesem Jubeljahr
wieder das Dreigestirn zu stellen. Präsident Otto Friedrichs
proklamierte in der neuen Horremer Halle das Trifolium:
Prinz Willi III.
(Willi Maas), Jungfrau Wera (Werner Hoheisel), Bauer Gottfried
(Gottfried Neumann). Begleitet wurde das Dreigestirn von unseren
Gardegirls. Der Veranstaltungskalender dieser Session war voll gespickt
mit Sitzungen und Bällen. Nach langer Zeit wurde wieder eine Herren- und
eine Kindersitzung veranstaltet, die beide in der neuen Halle ein Erfolg
waren. Auch unser traditioneller Prinzengardeball war restlos
ausgebucht. Höhepunkt der Session war wieder einmal der Rosenmontagszug,
denn bei strahlendem Sonnenschein säumten fast 25.000 Menschen den
Zugweg und jubelten dem prächtigen Dreigestirn zu.
Ohne die Gemeinschaftsleistung der drei Karnevalsgesellschaften, ohne
die hervorragende Unterstützung durch die Horremer Vereine, die
Kegelclubs und unzählige „Fastelovendsjecke“ wären unsere großen und
schönen Rosenmontagszüge in Horrem undenkbar.
Turnusgemäß stellte 1978 die „Kutt-erop“ das Dreigestirn mit Prinz Toni
(Toni Pieck), Jungfrau Petra (Peter Schneider) und Bauer Hermann
(Hermann Wilkens). 1980 folgte die „Blau-Wiess“ mit Prinz Hubert I.
(Hubert Klein), Jungfrau Gundi (Günter Busch) sowie Bauer Hans-Peter
(Schallenberg).
Bereits 1978 trat Paul Welter aus geschäftlichen Gründen als 1.
Vorsitzender zurück. Paul Welter hatte in seiner Zeit ein
Damentanzcorps, die „Gardegirls“, aufgebaut, das trotz der Unterstützung
des unermüdlichen Erich Bulgrin leider 1977 aufgelöst wurde. Zum neuen
Vorsitzenden wählte man Karl-Heinz Maas. Erstmals hatte die Große
Horremer 1978 die Möglichkeit, ein Vereinsjubiläum in einem größeren
Rahmen in der Horremer Halle zu feiern. Zum 70jährigen Bestehen, das mit
einem großen Gala-Abend begangen wurde, konnte Präsident Otto Friedrichs
sämtliche Horremer Ortsvereine begrüßen.
Am 7.11.1981 wurde wieder ein Dreigestirn aus den Reihen der Großen
Horremer proklamiert: Prinz Martin I. (Martin Ripp), Jungfrau Hanni
(Hanno Jager) und Bauer Leo (Leo Bachem). Dieses tolle Dreigestirn
begeisterte nicht nur bei ihren Einzügen in die Säle immer wieder das
Publikum. Sowohl bei der Herrensitzung als auch bei der Galasitzung
wurden mit über 500 Besuchern neue Höchstmarken gesetzt. Höhepunkt war
natürlich wieder einmal der Rosenmontagszug, wo viele Tausende den
Zugweg säumten.
1980 war für die Stadt Kerpen ein Festkomitee gegründet worden, in dem
alle Karnevalsgesellschaften vertreten waren. Erster Präsident war unser
Otto Friedrichs.
Auch in den sogenannten „stillen“ Jahren, in denen kein Rosenmontagszug
ging, bot unsere Gesellschaft ihrem Publikum hervorragenden, gepflegten
Sitzungskarneval. Aus Funk und Fernsehen bekannte Spitzenkräfte des
rheinischen Karnevals wie z.B. Bläck Fööss, Höhner, Colonia-Duett, Dotz
un Dötzje, sämtliche Kölner Traditionscorps u.v.a.m. wurden auf den
Sitzungen der Großen Horremer begeistert gefeiert. Besonderen Anteil
daran hatte unser langjähriger Literat und Programmgestalter Gottfried
Neumann, der es immer wieder verstanden hat, ein Spitzenprogramm auf die
Beine zu stellen.
In 1985 verstarb Willi Schmitz, Inhaber des Rosenhof, des langjährigen
Vereinslokals unserer Gesellschaft, dem wir viel zu verdanken haben.
1984 stellte die „Kutt-erop“ mit Prinz Hans II. (Hans Winkel) die
närrische Tollität. 1986 folgte die „Blau-Wiess“ mit ihrem Trifolium
Prinz Robert I. (Mohnhoff), Jungfrau Thea (Theo Lenzen) und Bauer Ludwig
(Schreiber).
Das Jahr 1986 war für die Große Horremer von entscheidender Bedeutung.
Der langjährige Präsident (31 Jahre) Otto Friedrichs trat aus
Altersgründen zurück und die Gesellschaft wählte den bisherigen 1.
Vorsitzenden Karl-Heinz Maas zum neuen Präsidenten. Mit Otto Friedrichs
ging ein Mann von Bord, der jahrzehntelang die Geschicke im Horremer
Karneval mitbestimmt hat und dem die Große Horremer zu besonderem Dank
verpflichtet ist. Seine hervorragende Art, Sitzungen zu leiten, sein
Bemühen, zwischen den Gesellschaften und auch in den eigenen Reihen
auszugleichen, zeichneten ihn besonders aus. Deshalb ernannte ihn die
Große Horremer 1987 zu ihrem einzigen Ehrenpräsidenten. Bereits 1982 war
ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. Otto Friedrichs starb am
2. 6. 1999. Gleichzeitig mit dem neuen Präsidenten wählte die
Gesellschaft einen neuen 1. Vorsitzenden. Willi Reimer übernahm dieses
Amt, nachdem er mehrere Jahre bereits als Schatzmeister aktiv im
Vorstand mitgearbeitet hatte. Eine der ersten Aufgaben des neuen
Vorstandes bestand darin, ein Dreigestirn zu küren und das 80jährige
Jubiläum der Großen Horremer vorzubereiten.
So kam die Session 1987/88 und die Große Horremer stellte als
Dreigestirn vor
Prinz Hans-Ludwig I. (Eppenich), Jungfrau Herbertine
(Herbert Schulz) und Bauer Peter (Peter Moll). Dieses närrische Trifolium wurde vom Festkomitee der Stadt Kerpen zum Dreigestirn für die
gesamte Stadt ernannt. Am 8.1.1988 wurde es feierlich proklamiert und
somit kam erstmals ein Stadt-Dreigestirn aus dem Stadtteil Horrem. Es
war dies einer von vielen Höhepunkten in der Vereinsgeschichte der
großen Horremer. Am 12.11.1988 schließlich wurde mit einem Festkommers
das 80jährige Bestehen der Karnevalsgesellschaft gebührend gefeiert.
Seit 1986 gehören zum festen Bestandteil im Veranstaltungsprogramm der
Großen Horremer die jährlichen Mühlenfeste an der historischen Horremer
Wassermühle, die sich in der Bevölkerung immer großer Beliebtheit
erfreuen. Der Familie Schmitz-Jungen sei an dieser Stelle ein herzliches
Dankeschön gesagt für ihre großzügige und tatkräftige Unterstützung. Das
Mühlenfest feierte in 2007 mit dem 22. Male bereits ein „jeckes“
Jubiläum. Erwähnt seien für die 80er Jahre noch Konzerte mit den „Bläck
Fööss“ in der Horremer Halle, der Prinzengardeball und in seiner
Nachfolge die Kostümbälle im Rosenhof sowie verschiedene Sylvesterbälle
gemeinsam mit der St. Sebastianus Schützenbruderschaft.
Auch vereinsintern gab es die verschiedensten Veranstaltungen, die das
Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder und ihrer Partner festigten:
Vatertagstouren, herrliche Ausflüge an Rhein und Mosel, nach Essen u.a.,
Fischessen am Aschermittwoch, Herrenabende. Diese wurden allerdings
Opfer einer Satzungsänderung von 1987, bei der zur möglichen
Mitgliedschaft „jeder männlichen Person“ das „männlich“ gestrichen
wurde, eine kleine Revolution, denn ab jetzt konnten auch Frauen
Mitglied werden.
In der Session 1989/90 stellte turnusgemäß die „Kutt-erop“ das
Dreigestirn und proklamierte als Prinz Rudolf I. (Spohr), als Jungfrau
Ricarda (Richard Peters) und als Bauer Peter (Simons). Sie bildeten
gleichzeitig das Stadtdreigestirn der Stadt Kerpen. 1991/92 folgte dann
die „Blau-Wiess“ mit Prinz Helmut I. (Pelzer), der Jungfrau Dietlinde
(Dieter Lokum) und dem Bauern Hans-Peter (Breidenbach).
Die im Festausschuß Horremer Karneval zusammengeschlossenen drei
Karnevalsgesellschaften hatten sich bereits 1988 eine eigene Satzung
gegeben, die zum einen die Eigenständigkeit der Gesellschaften bewahren,
zum anderen aber gemeinsame Aktivitäten zum Wohle des Brauchtums fördern
sollte.
Auch die Privatinitiative von Horst Wilkens, Gastwirt der „Alten Burg“,
und Heidi Porschen für den sogenannten „Veedelszoch“ wurden vom
Festausschuß unterstützt. Dieser Zug zieht seit 1989 alle zwei Jahre
abwechselnd mit dem eigentlichen Rosenmontagszug seine Kreise durch
Horrem und Hemmersbach.
Die Große Horremer gab sich 1990 ebenfalls eine neue Satzung, die den
Vorschriften des neuen Vereinsförderungsgesetzes entsprach, dem Verein
den Status der Gemeinnützigkeit brachte und so in die Lage versetzte,
einem Spender steuerabzugsfähige Bestätigungen zukommen zu lassen.
Willi Reimer, der die Geschicke der Großen Horremer seit 1986 als 1.
Vorsitzender leitete, konnte dieses Amt aus beruflichen Gründen nicht
weiter ausüben. So wurde 1990 Heinz Päffgen sein Nachfolger, der
allerdings bereits 1992 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste.
Neuer 1. Vorsitzender wurde Bernd Brucherseifer.
1993 bot die Große Horremer ihren Mitgliedern und Partnern einen Ausflug
nach Burg Rheinfels/St.Goar, wo Gerd Ripp damals als Geschäftsführer
fungierte, der Folgen haben sollte. Am 6.11.1993 wurde dann das
Dreigestirn 1993/94 aus den Reihen der Großen Horremer proklamiert:
Prinz Gerd II., Jungfrau Martina (Martin) und Bauer Christian, alle aus
dem Hause Ripp, mit der Besonderheit, dass die Jungfrau der Vater war.
Dies fand auch weit außerhalb Horrems Beachtung von Ratingen bis St.
Goar. Selbst Rundfunk und Fernsehen berichteten. Unvergessen bleiben die
schönen Stunden mit dem Dreigestirn sowie der Höhepunkt, der prachtvolle
Rosenmontagszug bei strahlendem Sonnenschein.
1996 war die „Kutt-erop“ wieder an der Reihe und proklamierte Horst I.
(Pelzer) als Prinz, Manfrieda (Manfred Pelzer) als Jungfrau und Bert
Pelzer als Bauer. 1998 folgte die „Blau-Wiess“ mit Klaus I. (Straberg)
als Prinz, Jungfrau Gerda (Gerd Schulz) und Bauer Josef (Schorn), die
gleichzeitig Stadtdreigestirn von Kerpen waren.
Ab Mitte der 90er Jahre zeigten sich gewisse „Ermüdungserscheinungen“ im
Horremer Karneval, von der auch die Große Horremer nicht verschont
blieb. Die Herrensitzung begann als erste zu schwächeln und wurde nach
Versuchen der Gegensteuerung schließlich aufgegeben. Sicherlich trugen
auch die steigenden Honorarforderungen der Künstler, aber auch die Nähe
zur Hochburg Köln zu dieser Situation bei. Im Jahre 1995 verstarb mit
Alfred Voss einer der größten Förderer der Großen Horremer. Einen
Wechsel an der Spitze gab es ebenfalls: Präsident Karl-Heinz Maas
übergab sein Amt nach 9jähriger Amtszeit an Hans-Ludwig Eppenich.
Im Jahre 1996 begann für die Große Horremer dann eine zukunftweisende
positive Entwicklung: Nina Reimer-Bosch und Petra Henn, die über
einschlägige Erfahrungen verfügten, wiesen der Gesellschaft den Weg zum
Aufbau einer Kindertanzgruppe und konnten noch im Sommer mit 12 Kindern
das Training beginnen: Die Purzelgarde war geboren. Bereits im Januar
1997 konnten die Kinder ihren ersten Tanz präsentieren. Es sollten jedes
Jahr neue folgen. Natürlich waren sie auch präsent als Garde des
Dreigestirns 2000 Mittlerweile tanzen 40 Kinder und Jugendliche in 3
Altersgruppen. Auch in der Session 2007/08 wollen sie das Publikum mit
neuen Tänzen überraschen und begeistern.
Eine Chronologie der
Purzelgarde finden Sie hier.
Es blieb nicht aus, dass der drastischen Verjüngung der Gesellschaft
durch die Purzelgarde eine weitere folgte. An einem Abend, es war beim
Fischessen am Aschermittwoch, gewann die Gesellschaft über 10 neue
Mitglieder, weitere folgten. Sie waren Eltern der Purzelgardekinder und
fanden schnell ihren Platz in der Gesellschaft, ob als Handwerker beim
Wagenbau oder als Helfer beim Mühlenfest.
Väter fanden zusammen in einem
Männerballett, den „Hätzensfründen“.
Eine echte Entwicklung zur Familiengesellschaft war die Folge. Jährlich
gibt es ein internes Sommerfest, um Alt und Jung zusammenzuführen. An
der Turnhalle Habbelrath oder am Pfarrheim Götzenkirchen treffen sich
alle Mitglieder wie eine große Familie. Ab 1999 trifft man sich auch
regelmäßig jeden 1. Donnerstag im Monat zu einem Stammtisch, zuerst in
verschiedenen Gaststätten, bis man sich wegen der zentralen Lage für das
Horremer Brauhaus entschied, das später auch zum Vereinslokal wurde.
„90 Johr Spaß an der Freud“ – unter diesem Motto feierte die Große Horremer am 7. November 1998 ihren 90. Geburtstag mit einer
Jubiläumsveranstaltung in Verbindung mit der Sessionseröffnung in der
festlich geschmückten Horremer Halle.
Es ging auf die Jahrtausendwende zu. Mitten in die Überlegungen des
Vorstandes zur Kür eines Dreigestirns platzte ein Telefonanruf beim
Vorsitzenden. Der berichtete dem engeren Vorstand, und schnell war alles
klar.
Die Große Horremer setzte 2000 auf König Fußball. Proklamiert wurden
Prinz Ferdi I. (Ferdi Klee), Jungfrau Thea (Theo Kalscheuer) und Bauer
Werner (Werner Freitag), alle auch in Diensten des Horremer
Sportvereins. „Ganz Horrem steht Kopp, Dreigestirn und Fußball sind
topp“ hieß ihr Motto. Mit den Fußballfreunden aus ganz Horrem und der
Begleitung durch die Purzelgarde konnte nichts schief gehen. Strahlendes
Wetter beim Rosenmontagszug war der Lohn.
In der Session 2001/02 war dann die „Kutt-erop“ wieder an der Reihe und
präsentierte Eberhard I. (Grammes) als Prinz, Jungfrau Paula (Paul
Hartwig) und Bauer Heinz (Tempel). 2004 folgte die „Blau-Wiess“ mit
Prinz Gerd I. (Hans-Gerd Pelzer), Jungfrau Claudia (Klaus Hackbarth) und
Bauer Wolfgang (Krause).
Seit dem Jahre 2001 bestellt der Festausschuß Horrem alle zwei Jahre im
Wechsel mit dem „großen“ Dreigestirn ein Kinderdreigestirn mit
Vertretern aus allen drei Gesellschaften (siehe Seite ......). Höhepunkt
ist für die Kinder der „Kleine Rosenmontagszug“ oder auch „Veedelszoch“
genannt, ein Fußzug, der wie bereits erwähnt, seit 1989 abwechselnd mit
dem Rosenmontagszug stattfindet. Für unsere Farben waren bereits
Johannes und Simon Jager (als Bauer), Fenja Odendall (als Jungfrau) und
Niklas Eschenauer (als Prinz) im Einsatz. Für die wichtige Rolle als
Prinzenführer stellten sich Manfred Jager, Karen Odendall und Edvina
Schloemer dankenswerterweise zur Verfügung.
Gesellschaftsintern gab es 2002 wieder Veränderungen. Nach 10 Jahren gab
Bernd Brucherseifer sein Amt als 1. Vorsitzender an Michael Decker in
jüngere Hände weiter. Er wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Leider
musste Michael Decker aus familiären Gründen das Amt 2004 wieder
aufgeben. 1. Vorsitzender ist seitdem Alfred Jager.
Der Show- und Gardetanz hat in unserer Gesellschaft immer größere
Bedeutung gewonnen. Wir haben daher die Förderung des karnevalistischen
Tanzsports mit in unsere Satzung aufgenommen und sind auch dem
Landessportbund beigetreten.
Rückläufige Besucherzahlen machen allen Horremer Karnevalsgesellschaften
seit Anfang dieses Jahrtausends mehr und mehr zu schaffen. Fast
zwangsläufig rücken die Karnevalsfreunde im Horremer Festausschuß immer
enger zusammen. Neben Weiberfastnacht und dem Rosenmontagstreiben wurden
weitere Veranstaltungen unter dem Dach des Festausschusses durchgeführt,
angefangen mit der beliebten Kindersitzung, dem „Karnevalistischen
Horremer Frühschoppen“ bis zum „Fest in Blau und Rot“.
Die großen Sitzungen wurden ab 2003 auch gemeinsam veranstaltet und zwar
in einem großen bis zu 800 Besuchern fassenden Festzelt zuerst am
Sandweg und in der Mittelstraße und jetzt auf dem Marktplatz an der
Kirche mitten im Ort. Wir hoffen, dort zunächst unser endgültiges
Domizil gefunden zu haben, denn dieser Standort wurde von allen positiv
angenommen. So sollen – mit wenigen Ausnahmen – alle Veranstaltungen,
einschließlich Weiberfastnacht und Rosenmontag, dort wieder stattfinden:
Das Brauchtum – im Herzen unserer kleinen City.
Das Jahr 2008 sorgte bereits früh für Überlegungen zur Gestaltung des
100jährigen Jubiläums der Großen Horremer. Nach Gesprächen mit der
Schwestergesellschaft KG „Kutt-erop“ erklärte diese sich bereit,
abweichend vom üblichen Turnus in der Session 2005/06 das Dreigestirn zu
stellen, damit die Große Horremer dann 2007/08, ihrem Jubiläumsjahr, das
Dreigestirn stellen kann. Wir sagen unseren Karnevalsfreunden der „Kutt-erop“
für dieses Entgegenkommen herzlichen Dank. So proklamierte die „Kutt-erop“
in 2005/06 als Prinz Christian I. (Bodewig), als Jungfrau Franka (Frank
Völlmicke) und als Bauern Dieter Fuchs.
Unser
Jubiläumsjahr steht unter dem Motto:
Große Horremer – 100 Johr
Mir fiere wie et immer wor!!
Feiern Sie mit uns und unserem Jubiläumsdreigestirn, das sich an anderer
Stelle dieser Festschrift ausführlich vorstellt!
Zum Abschluß wollen wir nochmals dankbar zurückschauen auf 100 Jahre
Horremer Karneval, auf die vielen Männer und Frauen, die den Weg der
Großen Horremer geprägt haben und bereits nicht mehr unter uns sind, auf
die die uns immer unterstützt haben und noch heute unterstützen im
Vorstand, als Helfer bei vielen Gelegenheiten, als „Handwerker“, als
Trainerinnen, als Kostümschneider, als Gönner und Spender, den
Karnevalsfreunden in Horrem bei den Schwestergesellschaften, der KG „Kutt-erop“
und der KG „Altstädter Blau-Wiess“, den Karnevalsfreunden im Festkomitee
Kerpen, den Künstlern und Musikanten bei Veranstaltungen, allen Horremer
Vereinen und Gesellschaften, unserem treuen Publikum und vor allem allen
Horremer Bürgern. Bleiben Sie uns und dem Horremer Karneval gewogen.
Gestalten Sie mit uns und unseren Schwestergesellschaften den Horremer
Karneval als unser größtes Volksfest für uns und die folgenden
Generationen.
Horrem Alaaf
Überarbeitet und ergänzt von
Bernd Brucherseifer
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