Chronik

Karnevalsgesellschaft Grosse Horremer von 1908 e. V.


 

Carrus navalis? - Carne vale?

- Karneval!
 


Ob der Begriff „Karneval“ nun von dem Schiffskarren, dem „carrus navalis“ oder dem Abschied vom Fleisch, dem „carne vale“ herstammt, wollen wir getrost den Historikern überlassen. Fest steht, der römische Ursprung ist unbestritten und Mummenschanz und Zechgelage in der Nacht vor Aschermittwoch sind seit dem Mittelalter belegt. Mehrfach griff der Staat mit Verboten ein, doch ausrotten ließ sich das Karnevalstreiben nie ganz. Die letzten Verbote im Rheinland stammen von der französischen Besatzung ab 1794. Nach deren Ende 1815 begann eine dauerhafte Wiederbelebung des Karnevals in Köln. Napoleon war vertrieben und Köln gehörte seit dem Wiener Kongreß zu Preußen.

1823 organisierte das „Festordnende Komitee“ in Köln einen Karnevalszug, die erste Karnevalsgesellschaft wurde gegründet. Die preußische Ordnung war nicht nach Kölner Art und die „Roten Funken“ persiflierten das soldatische Preußentum. Schon 1831 las man in der „Kölnischen Zeitung“: „Der Karneval ist in Köln ein so national-einheimisches Fest, wie es in Europa außer Rom und Venedig keine andere Stadt darbieten dürfte.“ Die Zuggestalter waren in der glücklichen Lage, hunderte von Militärpferden vor ihre Wagen spannen zu können. Die Landbevölkerung kam nicht so schnell mit. Wer wollte schon vor 170 Jahren zu Fuß nach Köln marschieren, um dort den Rosenmontagszug zu sehen? Das wurde erst anders, als Mitte des Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke Köln – Aachen eröffnet wurde.



100 Jahre Karneval in Horrem
 


Besonders Horrem profitierte von der Bahn. Man fing daher schon früh an, Karneval nach Kölscher Art zu feiern. Ab 1870 kam es fast im gesamten Kerpener Stadtgebiet zur Gründung von Karnevalsgesellschaften, zwischen 1894 und 1914 mindestens 14 Gesellschaften. Überlebt haben davon nur zwei, die Große Horremer und die KG Gemütlichkeit Kerpen, die beide in 2008 ihr 100jähriges Jubiläum feiern können und inzwischen vom Festkomitee Kerpen zu Traditionsgesellschaften erhoben worden sind.

Schon vor der Jahrhundertwende bestand in Horrem ein sogenannter Dilettantenverein. Das war damals ein Theaterverein, der im Lokal von Konrad Forstreuter an der Ecke Ichendorferstraße/Hauptstraße tagte. Da ging es immer lustig zu, denn alle Mitglieder waren Humoristen, an der Spitze Forstreuter selbst. Dieser Verein befasste sich auch mit Fastnachtsschwänken und beschloß 1907, eine regelrechte Karnevalssitzung durchzuführen.

Weil man damit Erfolg hatte, wurde bald eine zweite Sitzung angesetzt, und in den Karnevalstagen wurde bei Geraths und Rosen (heute Rosenhof) Tanz abgehalten mit lustigem, fröhlichem Karnevalstreiben. Das führte bald zur Gründung der „Horremer Carnevalsgesellschaft“.

Ein Gründungsprotokoll oder eine Niederschrift über die ersten Schritte dieser Carnevalsgesellschaft sind leider nicht vorhanden. So betrachten wir den Auszug aus der
Bergheimer Zeitung vom 18. Januar 1908, dem „Amtlichen Kreisblatt für den Kreis Bergheim“, als veritablen Gründungsnachweis unserer Großen Horremer Karnevalsgesellschaft (siehe Seite ......).Gleiches gilt natürlich auch für das Beweisfoto von 1908, das die ersten Mitglieder der Horremer Carnevalsgesellschaft vor dem Kerpener Schöffengericht zeigt (siehe Seite ).


Die Männer der ersten Stunde – neben dem 1. Präsidenten der Gesellschaft
August Friedrichs - , Horremer Handwerker und Bürger, seien hier nochmals besonders erwähnt: Peter Berrendorf, Wilhelm Kreiterling, Christian Wasel, Christian Möltgen, Josef Schapmann, Alex Dujardin, Wilhelm Wüst, Konrad Forstreuter, Willi Graf, Constantin Schauff, Fritz Fink und viele andere.

Im Jahre 1908 veranstaltete man den 1. Karnevalszug. Die durch Pferde gezogenen Wagen zeigten meist lokale Motive, so die 1907 erfolgte Umbenennung von „Hemmersbach“ in „Horrem“. Auch das Kreiterlingsche Erftboot blieb noch lange in Erinnerung, das auf den soeben gegründeten „Erftboten“, eine in Horrem erscheinende Zeitung hinwies. Es wurde sogar schon ein Prinz inthronisiert: August I. (August Friedrichs) war somit Horrems erster Prinz. Sein Sohn Otto war später 31 Jahre Präsident unserer Gesellschaft.

Die Ankündigung des Balles und die umfassende Aufstellung des Rosenmontagszuges sind ebenfalls in der Bergheimer Zeitung ausführlich dokumentiert (siehe Seite ....).

1909 hieß der nächste Horremer
Prinz Josef I. (Josef Schapmann). In den Jahren bis zum 1. Weltkrieg wurde der Karneval in Horrem zu einem echten Volksfest.

Erst nach der trostlosen Besatzungszeit und Jahren des Hungers und der Not fassten einige Horremer Bürger den Mut, wieder richtig Karneval zu feiern. So wurde Fritz Fink, einer ihrer Treuen, Präsident. Gleichzeitig erwarb man eine Kette für den Präsidenten, die noch heute existiert und bei Sitzungen und anderen offiziellen Anlässen vom jeweiligen Amtsinhaber getragen wird.

1925 stellte man der Öffentlichkeit auch wieder einen Prinzen vor: Anton I. (Anton Schumacher). 1926 folgte ihm Fred Voss. Mit Prinz Fred I. und seiner unvergessenen Frau Claire konnte im Karneval nichts schief gehen. Die Große Horremer ist diesen Beiden zu besonderem Dank verpflichtet. Wieviele Wagen mögen wohl aus der Werkstatt Berrendorf/Voss gekommen sein?

Im Jahre 1927 stieg Prinz Willi I. (Willi Willems) auf den Narrenthron. Willi Willems, später Ehrensenatspräsident der Großen Horremer, zählte wohl zu den aktivsten Karnevalisten und zu den großen Förderern unserer Gesellschaft. 1928 wurde ein Junggeselle proklamiert, nämlich Prinz Andreas I. (Andreas Hahn). Ihm folgte im sibirischen Winter 1929 Prinz Heinz I. (Heinz Jung).

Die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zuge der Weltwirtschaftskrise legten den Karneval in unserem Heimatort für die nächsten fünf Jahre lahm.

1935 war der
Karneval in Horrem plötzlich wieder da. Auf Initiative des später langjährigen Vorsitzenden Ludwig Klein fasste man den Mut, die Karnevalsgesellschaft neu zu beleben. Man nannte sich ab sofort „Große Horremer Karnevalsgesellschaft“, offensichtlich auch, um der Aufspaltung der Horremer Karnevalisten zu begegnen.

Daß Horrem eine feste Größe im Kreis-Bergheimer Karneval war, wurde spätestens dadurch deutlich, als 1935 mit der KG „Kutt-erop“ und 1937 mit der KG „Altstädter Blau-Wiess“ zwei weitere Karnevalsgesellschaften gegründet wurden, die heute wie die Große Horremer im Ortsleben fest verwurzelt sind.

Unter der Präsidentschaft von Albert Pfeil proklamierte die Große Horremer 1935 ihr erstes Dreigestirn mit Prinz Jean I. (Jean Meuser), Jungfrau Wilhelmine (Willi Scheuer) und Bauer Ludwig (Ludwig Klein). 1936 übernahm Aloys Wehrheit die Präsidentschaft, und unter seiner Regie führte Heinrich Odenthal als Prinz Heinrich II. das Narrenzepter. 1937 wurde der langjährige Literat unserer Gesellschaft (bis 1970) Werner Mill auf einer karnevalistischen Veranstaltung des Horremer Sportvereins als Prinz Werner I. mit seiner Frau Liesbeth als Prinzessin proklamiert.

Eine neue Ära des Horremer Karnevals begann
1938, als Reiner Aussem, der „Nieres us däm Wäreseng“, Präsident wurde. Sein erster Prinz Johann II. (Johann Friedrichs) brachte den gleichen Schwung mit. Und so war es nicht verwunderlich, dass zu der Zeit die später weit über Horrems Grenzen hinaus bekannte Prinzengarde der Großen Horremer gegründet wurde. Erstmals fand Karnevalssonntag am Rathaus die Schlüsselübergabe statt; damit wurden dem Prinzen symbolisch die Amtsgeschäfte der Verwaltung übertragen. Im Jahre 1939 bestieg Jakob Baum als Prinz Jakob I. den Narrenthron. Ein herrlicher Zug ging durch Horrems Straßen. Es sollte vorläufig der letzte sein. Dann folgten die furchtbaren Jahre des 2. Weltkrieges.

Die ersten Schritte auf dem karnevalistischen Parkett nach dem Kriege machte
die Schwestergesellschaft „Kutt-erop“, die 1947 den Horremern auch wieder einen Prinz vorstellte, nämlich Prinz Heinz III. (Heinz Schneider). Auch 1948 stellte die „Kutt-erop“ mit Prinz Karl I. (Karl Seemann) den Obernarren.

Als die Große Horremer in der Session 1948/49 ihr 40jähriges Jubiläum feiern konnte, proklamierte sie wieder einen Prinzen, Prinz Bernhard I. (Bernhard Mecklenbroich). Auch ein Kinderprinzenpaar wurde gekürt: Prinz Hans-Günter Reimer und Prinzessin Margot Jager. Die 1938 gegründete Prinzengarde lebte wieder auf; die Proklamation war ihr erster Auftritt. Nach langem Notenaustausch zwischen London und Bonn genehmigte die Militärregierung sogar ihren Tanz mit Holzgewehren. Ein besonderes Ereignis war ab 1949 auch der Prinzengardeball. 1949 ging erstmals nach dem Krieg wieder ein Rosenmontagszug.

1950 glänzte Fritz Rohde als Prinz Fritz I. Im gleichen Jahr übernahm Willi Reimer sen. die Präsidentschaft der Großen Horremer. Reiner Aussem, dem die Gesellschaft viel zu verdanken hat, war aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. 1951 wurde Prinz Willi II. (Willi Floßdorf) von der Großen Horremer proklamiert mit seiner Frau als Prinzessin Elfriede. Kinderprinz war Friedel Möltgen. Im Jahre 1952 übernahm „Wüste Fipp“ als Prinz Fipp I. das Narrenzepter. Sein Nachfolger war Josef Görges als Prinz Josef II. Erstmals zog der Rosenmontagszug von Neubottenbroich aus. 1954 wurde mit Prinz Andreas II. (Tiddy Lamine) ein ganz junger Prinz inthronisiert.

Im gleichen Jahr wurde auf einer Versammlung der drei Horremer Karnevalsgesellschaften beschlossen, dass sich nunmehr alle drei an der Gestellung des Prinzen beteiligen sollten. So folgte im Jahre 1955 Prinz Gerd I. (Gerd Wiesner) von der „Kutt-erop“ und 1956 Prinz Hans I. (Hans Pelzer) von der „Blau-Wiess“.

Leider war es dem Präsidenten Willi Reimer sen. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich, sein Amt auszuüben. So leitete bereits in der Session 1955/56 Otto Friedrichs – wie bereits erwähnt der Sohn des 1. Präsidenten August Friedrichs - eine Sitzung der Großen Horremer und wurde dann selbst zum neuen Präsidenten gewählt. Wer hätte damals gedacht, dass er 31 Jahre lang das Präsidentenzepter der Gesellschaft schwingen würde?

Trotz der ausgezeichneten Besuche der Sitzungen und Bälle hatten die Horremer Karnevalsgesellschaften eine angespannte Finanzlage. Da man allerdings 1958 das Jubiläumsjahr der Großen Horremer und zugleich des Horremer Karnevals feiern wollte, fasste man einen Beschluß, der heute noch seine Gültigkeit hat, nämlich, dass nur alle zwei Jahre ein Rosenmontagszug geht und somit nur alle zwei Jahre ein Prinz bzw. Dreigestirn proklamiert wird. 1957 ließ man folglich den Zug ausfallen.

So kam das Jahr 1958, das Jubeljahr, und die Große Horremer proklamierte erstmals nach dem Kriege ein Dreigestirn, alles ganz aktive Männer der Gesellschaft:
Prinz Ludwig I. (Ludwig Klein), Jungfrau Josefine (Josef Möltgen) und Bauer Hans (Hans Deckstein). Der Prinz, schon seit 1935 Vorsitzender, krönte damit seine karnevalistische Karriere und ging als Sonnenprinz in die Horremer Karnevalsgeschichte ein. Leibwache des Prinzen war die Prinzengarde. Es gab sogar eine Prinzenhymne, passend zum Beruf (Metzgermeister) des Prinzen: „Sag ens Blootwoosch“. In der Jubiläumssitzung herrschte eine Bombenstimmung, die bereits beim Einzug unseres Fanfarencorps und der Prinzengarde einsetzte. Geehrt wurden dabei 13 frühere Prinzen der Großen Horremer, der Älteste war der Erste: August Friedrichs.

Gemäß der Vereinbarung unter den Gesellschaften bestieg 1960 Prinz Reiner I. (Reiner Statz) von der „Kutt-erop“ und 1962 Prinz Josef III. (Josef Lütz) von der „Blau-Wiess“ den Narrenthron. Leider musste 1962 der Rosenmontagszug wegen der Flutkatastrophe in Hamburg ausfallen.

Im 1100jährigen Horrem stellte 1964 die Große Horremer wieder ein Dreigestirn:
Prinz Erich I. (Erich Bulgrin) , Jungfrau Toni (Toni Mörsch) und Bauer Fritz (Fritz Jungen). Ein großartiger Rosenmontagszug, der dem Jubiläum alle Ehre machte, zog durch die Straßen Horrems. Ludwig Klein, der 30 (!) Jahre 1. Vorsitzender war, trat im gleichen Jahr vom Amt zurück und übergab es an Hans Deckstein. Die Große Horremer hat Ludwig Klein viel zu verdanken; er hat nicht nur die Geschicke der Gesellschaft gelenkt, sondern war immer auch Antriebskraft innerhalb des Vorstandes.

1966 folgte auf dem Narrenthron Prinz Hermann I (Hermann Wilkens) von der „Kutt-erop“ und 1968 Prinz Heinz IV. (Heinrich Dahmen) von der „Blau-Wiess“.

In der Session 1968/69 hatte die Große Horremer wieder Grund zu feiern, sie bestand schließlich 60 Jahre. Die Feierlichkeiten fanden ihren Höhepunkt, als man 1970 wieder ein prächtiges Dreigestirn proklamieren konnte:
Prinz Heinz V. (Heinz Wasel), Jungfrau Henriette (Heinz Wielpütz), Bauer Willi (Willi Haas). Alle Veranstaltungen, die im Rosenhof stattfanden, verliefen glänzend. Zweiter Höhepunkt war der Rosenmontagszug, den ca. 15.000 Menschen miterlebten. Alle Horremer Vereine, Kegelclubs und viele Horremer Mitbürger beteiligten sich daran, allen voran das herrliche Dreigestirn. In 1968 war ein Wechsel an der Vereinsspitze der Großen Horremer erfolgt. Von Hans Deckstein übernahm Paul Welter den Vorsitz in der Gesellschaft.

1972 war die „Kutt-erop“ dann wieder an der Reihe. Sie proklamierte ein Dreigestirn mit Prinz Jupp IV. (Josef Hohmann), Jungfrau Bernadette (Bernhard Krause) und Bauer Hans (Hans Steinkellner). 1974 folgte die „Blau-Wiess“ mit ihrem Dreigestirn Prinz Dieter I. (Dieter Gran), Jungfrau Jürgenia (Jürgen Seemann) und Bauer Ferdi (Ferdi Porschen).

Da die Saalnot mittlerweile zu einem echten Problem geworden und die Mehrzweckhalle noch nicht fertiggestellt war, beschlossen die Große Horremer und die Blau-Wiess im Jahre 1975 erstmals ein Festzelt an der Mittelstraße aufzustellen und mehrere Veranstaltungen gemeinsam durchzuführen. Unter der bewährten Leitung von Präsident Otto Friedrichs stieg im festlich geschmückten und beheizten Zelt eine Bombensitzung. Schon Tage vorher waren keine Karten mehr zu erhalten. Auch alle anderen Gemeinschaftsveranstaltungen waren hervorragend besucht und somit ein Erfolg für beide Gesellschaften.

Endlich! Im Mai 1975 wurde die langersehnte Mehrzweckhalle in der Mittelstraße ihrer Bestimmung übergeben. So konnten beide Gesellschaften rechtzeitig für die kommende Session planen. Und so schreiben wir das Jahr 1976; das 1111jährige Horrem erlebte wieder einmal einen Höhepunkt karnevalistischen Treibens. Die Große Horremer hatte in diesem Jubeljahr wieder das Dreigestirn zu stellen. Präsident Otto Friedrichs proklamierte in der neuen Horremer Halle das Trifolium:
Prinz Willi III. (Willi Maas), Jungfrau Wera (Werner Hoheisel), Bauer Gottfried (Gottfried Neumann). Begleitet wurde das Dreigestirn von unseren Gardegirls. Der Veranstaltungskalender dieser Session war voll gespickt mit Sitzungen und Bällen. Nach langer Zeit wurde wieder eine Herren- und eine Kindersitzung veranstaltet, die beide in der neuen Halle ein Erfolg waren. Auch unser traditioneller Prinzengardeball war restlos ausgebucht. Höhepunkt der Session war wieder einmal der Rosenmontagszug, denn bei strahlendem Sonnenschein säumten fast 25.000 Menschen den Zugweg und jubelten dem prächtigen Dreigestirn zu.

Ohne die Gemeinschaftsleistung der drei Karnevalsgesellschaften, ohne die hervorragende Unterstützung durch die Horremer Vereine, die Kegelclubs und unzählige „Fastelovendsjecke“ wären unsere großen und schönen Rosenmontagszüge in Horrem undenkbar.

Turnusgemäß stellte 1978 die „Kutt-erop“ das Dreigestirn mit Prinz Toni (Toni Pieck), Jungfrau Petra (Peter Schneider) und Bauer Hermann (Hermann Wilkens). 1980 folgte die „Blau-Wiess“ mit Prinz Hubert I. (Hubert Klein), Jungfrau Gundi (Günter Busch) sowie Bauer Hans-Peter (Schallenberg).

Bereits 1978 trat Paul Welter aus geschäftlichen Gründen als 1. Vorsitzender zurück. Paul Welter hatte in seiner Zeit ein Damentanzcorps, die „Gardegirls“, aufgebaut, das trotz der Unterstützung des unermüdlichen Erich Bulgrin leider 1977 aufgelöst wurde. Zum neuen Vorsitzenden wählte man Karl-Heinz Maas. Erstmals hatte die Große Horremer 1978 die Möglichkeit, ein Vereinsjubiläum in einem größeren Rahmen in der Horremer Halle zu feiern. Zum 70jährigen Bestehen, das mit einem großen Gala-Abend begangen wurde, konnte Präsident Otto Friedrichs sämtliche Horremer Ortsvereine begrüßen.

Am 7.11.1981 wurde wieder ein Dreigestirn aus den Reihen der Großen Horremer proklamiert: Prinz Martin I. (Martin Ripp), Jungfrau Hanni (Hanno Jager) und Bauer Leo (Leo Bachem). Dieses tolle Dreigestirn begeisterte nicht nur bei ihren Einzügen in die Säle immer wieder das Publikum. Sowohl bei der Herrensitzung als auch bei der Galasitzung wurden mit über 500 Besuchern neue Höchstmarken gesetzt. Höhepunkt war natürlich wieder einmal der Rosenmontagszug, wo viele Tausende den Zugweg säumten.

1980 war für die Stadt Kerpen ein Festkomitee gegründet worden, in dem alle Karnevalsgesellschaften vertreten waren. Erster Präsident war unser Otto Friedrichs.

Auch in den sogenannten „stillen“ Jahren, in denen kein Rosenmontagszug ging, bot unsere Gesellschaft ihrem Publikum hervorragenden, gepflegten Sitzungskarneval. Aus Funk und Fernsehen bekannte Spitzenkräfte des rheinischen Karnevals wie z.B. Bläck Fööss, Höhner, Colonia-Duett, Dotz un Dötzje, sämtliche Kölner Traditionscorps u.v.a.m. wurden auf den Sitzungen der Großen Horremer begeistert gefeiert. Besonderen Anteil daran hatte unser langjähriger Literat und Programmgestalter Gottfried Neumann, der es immer wieder verstanden hat, ein Spitzenprogramm auf die Beine zu stellen.

In 1985 verstarb Willi Schmitz, Inhaber des Rosenhof, des langjährigen Vereinslokals unserer Gesellschaft, dem wir viel zu verdanken haben.

1984 stellte die „Kutt-erop“ mit Prinz Hans II. (Hans Winkel) die närrische Tollität. 1986 folgte die „Blau-Wiess“ mit ihrem Trifolium Prinz Robert I. (Mohnhoff), Jungfrau Thea (Theo Lenzen) und Bauer Ludwig (Schreiber).

Das Jahr 1986 war für die Große Horremer von entscheidender Bedeutung. Der langjährige Präsident (31 Jahre) Otto Friedrichs trat aus Altersgründen zurück und die Gesellschaft wählte den bisherigen 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Maas zum neuen Präsidenten. Mit Otto Friedrichs ging ein Mann von Bord, der jahrzehntelang die Geschicke im Horremer Karneval mitbestimmt hat und dem die Große Horremer zu besonderem Dank verpflichtet ist. Seine hervorragende Art, Sitzungen zu leiten, sein Bemühen, zwischen den Gesellschaften und auch in den eigenen Reihen auszugleichen, zeichneten ihn besonders aus. Deshalb ernannte ihn die Große Horremer 1987 zu ihrem einzigen Ehrenpräsidenten. Bereits 1982 war ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. Otto Friedrichs starb am 2. 6. 1999. Gleichzeitig mit dem neuen Präsidenten wählte die Gesellschaft einen neuen 1. Vorsitzenden. Willi Reimer übernahm dieses Amt, nachdem er mehrere Jahre bereits als Schatzmeister aktiv im Vorstand mitgearbeitet hatte. Eine der ersten Aufgaben des neuen Vorstandes bestand darin, ein Dreigestirn zu küren und das 80jährige Jubiläum der Großen Horremer vorzubereiten.

So kam die Session 1987/88 und die Große Horremer stellte als Dreigestirn vor
Prinz Hans-Ludwig I. (Eppenich), Jungfrau Herbertine (Herbert Schulz) und Bauer Peter (Peter Moll). Dieses närrische Trifolium wurde vom Festkomitee der Stadt Kerpen zum Dreigestirn für die gesamte Stadt ernannt. Am 8.1.1988 wurde es feierlich proklamiert und somit kam erstmals ein Stadt-Dreigestirn aus dem Stadtteil Horrem. Es war dies einer von vielen Höhepunkten in der Vereinsgeschichte der großen Horremer. Am 12.11.1988 schließlich wurde mit einem Festkommers das 80jährige Bestehen der Karnevalsgesellschaft gebührend gefeiert.

Seit 1986 gehören zum festen Bestandteil im Veranstaltungsprogramm der Großen Horremer die jährlichen Mühlenfeste an der historischen Horremer Wassermühle, die sich in der Bevölkerung immer großer Beliebtheit erfreuen. Der Familie Schmitz-Jungen sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt für ihre großzügige und tatkräftige Unterstützung. Das Mühlenfest feierte in 2007 mit dem 22. Male bereits ein „jeckes“ Jubiläum. Erwähnt seien für die 80er Jahre noch Konzerte mit den „Bläck Fööss“ in der Horremer Halle, der Prinzengardeball und in seiner Nachfolge die Kostümbälle im Rosenhof sowie verschiedene Sylvesterbälle gemeinsam mit der St. Sebastianus Schützenbruderschaft.

Auch vereinsintern gab es die verschiedensten Veranstaltungen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder und ihrer Partner festigten: Vatertagstouren, herrliche Ausflüge an Rhein und Mosel, nach Essen u.a., Fischessen am Aschermittwoch, Herrenabende. Diese wurden allerdings Opfer einer Satzungsänderung von 1987, bei der zur möglichen Mitgliedschaft „jeder männlichen Person“ das „männlich“ gestrichen wurde, eine kleine Revolution, denn ab jetzt konnten auch Frauen Mitglied werden.

In der Session 1989/90 stellte turnusgemäß die „Kutt-erop“ das Dreigestirn und proklamierte als Prinz Rudolf I. (Spohr), als Jungfrau Ricarda (Richard Peters) und als Bauer Peter (Simons). Sie bildeten gleichzeitig das Stadtdreigestirn der Stadt Kerpen. 1991/92 folgte dann die „Blau-Wiess“ mit Prinz Helmut I. (Pelzer), der Jungfrau Dietlinde (Dieter Lokum) und dem Bauern Hans-Peter (Breidenbach).

Die im Festausschuß Horremer Karneval zusammengeschlossenen drei Karnevalsgesellschaften hatten sich bereits 1988 eine eigene Satzung gegeben, die zum einen die Eigenständigkeit der Gesellschaften bewahren, zum anderen aber gemeinsame Aktivitäten zum Wohle des Brauchtums fördern sollte.

Auch die Privatinitiative von Horst Wilkens, Gastwirt der „Alten Burg“, und Heidi Porschen für den sogenannten „Veedelszoch“ wurden vom Festausschuß unterstützt. Dieser Zug zieht seit 1989 alle zwei Jahre abwechselnd mit dem eigentlichen Rosenmontagszug seine Kreise durch Horrem und Hemmersbach.

Die Große Horremer gab sich 1990 ebenfalls eine neue Satzung, die den Vorschriften des neuen Vereinsförderungsgesetzes entsprach, dem Verein den Status der Gemeinnützigkeit brachte und so in die Lage versetzte, einem Spender steuerabzugsfähige Bestätigungen zukommen zu lassen.

Willi Reimer, der die Geschicke der Großen Horremer seit 1986 als 1. Vorsitzender leitete, konnte dieses Amt aus beruflichen Gründen nicht weiter ausüben. So wurde 1990 Heinz Päffgen sein Nachfolger, der allerdings bereits 1992 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Neuer 1. Vorsitzender wurde Bernd Brucherseifer.

1993 bot die Große Horremer ihren Mitgliedern und Partnern einen Ausflug nach Burg Rheinfels/St.Goar, wo Gerd Ripp damals als Geschäftsführer fungierte, der Folgen haben sollte. Am 6.11.1993 wurde dann das
Dreigestirn 1993/94 aus den Reihen der Großen Horremer proklamiert: Prinz Gerd II., Jungfrau Martina (Martin) und Bauer Christian, alle aus dem Hause Ripp, mit der Besonderheit, dass die Jungfrau der Vater war. Dies fand auch weit außerhalb Horrems Beachtung von Ratingen bis St. Goar. Selbst Rundfunk und Fernsehen berichteten. Unvergessen bleiben die schönen Stunden mit dem Dreigestirn sowie der Höhepunkt, der prachtvolle Rosenmontagszug bei strahlendem Sonnenschein.

1996 war die „Kutt-erop“ wieder an der Reihe und proklamierte Horst I. (Pelzer) als Prinz, Manfrieda (Manfred Pelzer) als Jungfrau und Bert Pelzer als Bauer. 1998 folgte die „Blau-Wiess“ mit Klaus I. (Straberg) als Prinz, Jungfrau Gerda (Gerd Schulz) und Bauer Josef (Schorn), die gleichzeitig Stadtdreigestirn von Kerpen waren.

Ab Mitte der 90er Jahre zeigten sich gewisse „Ermüdungserscheinungen“ im Horremer Karneval, von der auch die Große Horremer nicht verschont blieb. Die Herrensitzung begann als erste zu schwächeln und wurde nach Versuchen der Gegensteuerung schließlich aufgegeben. Sicherlich trugen auch die steigenden Honorarforderungen der Künstler, aber auch die Nähe zur Hochburg Köln zu dieser Situation bei. Im Jahre 1995 verstarb mit Alfred Voss einer der größten Förderer der Großen Horremer. Einen Wechsel an der Spitze gab es ebenfalls: Präsident Karl-Heinz Maas übergab sein Amt nach 9jähriger Amtszeit an Hans-Ludwig Eppenich.

Im Jahre 1996 begann für die Große Horremer dann eine zukunftweisende positive Entwicklung: Nina Reimer-Bosch und Petra Henn, die über einschlägige Erfahrungen verfügten, wiesen der Gesellschaft den Weg zum Aufbau einer Kindertanzgruppe und konnten noch im Sommer mit 12 Kindern das Training beginnen: Die Purzelgarde war geboren. Bereits im Januar 1997 konnten die Kinder ihren ersten Tanz präsentieren. Es sollten jedes Jahr neue folgen. Natürlich waren sie auch präsent als Garde des Dreigestirns 2000 Mittlerweile tanzen 40 Kinder und Jugendliche in 3 Altersgruppen. Auch in der Session 2007/08 wollen sie das Publikum mit neuen Tänzen überraschen und begeistern.
Eine Chronologie der Purzelgarde finden Sie hier.
Es blieb nicht aus, dass der drastischen Verjüngung der Gesellschaft durch die Purzelgarde eine weitere folgte. An einem Abend, es war beim Fischessen am Aschermittwoch, gewann die Gesellschaft über 10 neue Mitglieder, weitere folgten. Sie waren Eltern der Purzelgardekinder und fanden schnell ihren Platz in der Gesellschaft, ob als Handwerker beim Wagenbau oder als Helfer beim Mühlenfest.
Väter fanden zusammen in einem Männerballett, den „Hätzensfründen“.

Eine echte Entwicklung zur Familiengesellschaft war die Folge. Jährlich gibt es ein internes Sommerfest, um Alt und Jung zusammenzuführen. An der Turnhalle Habbelrath oder am Pfarrheim Götzenkirchen treffen sich alle Mitglieder wie eine große Familie. Ab 1999 trifft man sich auch regelmäßig jeden 1. Donnerstag im Monat zu einem Stammtisch, zuerst in verschiedenen Gaststätten, bis man sich wegen der zentralen Lage für das Horremer Brauhaus entschied, das später auch zum Vereinslokal wurde.

„90 Johr Spaß an der Freud“ – unter diesem Motto feierte die Große Horremer am 7. November 1998 ihren 90. Geburtstag mit einer Jubiläumsveranstaltung in Verbindung mit der Sessionseröffnung in der festlich geschmückten Horremer Halle.

Es ging auf die Jahrtausendwende zu. Mitten in die Überlegungen des Vorstandes zur Kür eines Dreigestirns platzte ein Telefonanruf beim Vorsitzenden. Der berichtete dem engeren Vorstand, und schnell war alles klar.
Die Große Horremer setzte 2000 auf König Fußball. Proklamiert wurden
Prinz Ferdi I. (Ferdi Klee), Jungfrau Thea (Theo Kalscheuer) und Bauer Werner (Werner Freitag), alle auch in Diensten des Horremer Sportvereins. „Ganz Horrem steht Kopp, Dreigestirn und Fußball sind topp“ hieß ihr Motto. Mit den Fußballfreunden aus ganz Horrem und der Begleitung durch die Purzelgarde konnte nichts schief gehen. Strahlendes Wetter beim Rosenmontagszug war der Lohn.

In der Session 2001/02 war dann die „Kutt-erop“ wieder an der Reihe und präsentierte Eberhard I. (Grammes) als Prinz, Jungfrau Paula (Paul Hartwig) und Bauer Heinz (Tempel). 2004 folgte die „Blau-Wiess“ mit Prinz Gerd I. (Hans-Gerd Pelzer), Jungfrau Claudia (Klaus Hackbarth) und Bauer Wolfgang (Krause).

Seit dem Jahre 2001 bestellt der Festausschuß Horrem alle zwei Jahre im Wechsel mit dem „großen“ Dreigestirn ein Kinderdreigestirn mit Vertretern aus allen drei Gesellschaften (siehe Seite ......). Höhepunkt ist für die Kinder der „Kleine Rosenmontagszug“ oder auch „Veedelszoch“ genannt, ein Fußzug, der wie bereits erwähnt, seit 1989 abwechselnd mit dem Rosenmontagszug stattfindet. Für unsere Farben waren bereits Johannes und Simon Jager (als Bauer), Fenja Odendall (als Jungfrau) und Niklas Eschenauer (als Prinz) im Einsatz. Für die wichtige Rolle als Prinzenführer stellten sich Manfred Jager, Karen Odendall und Edvina Schloemer dankenswerterweise zur Verfügung.

Gesellschaftsintern gab es 2002 wieder Veränderungen. Nach 10 Jahren gab Bernd Brucherseifer sein Amt als 1. Vorsitzender an Michael Decker in jüngere Hände weiter. Er wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Leider musste Michael Decker aus familiären Gründen das Amt 2004 wieder aufgeben. 1. Vorsitzender ist seitdem Alfred Jager.

Der Show- und Gardetanz hat in unserer Gesellschaft immer größere Bedeutung gewonnen. Wir haben daher die Förderung des karnevalistischen Tanzsports mit in unsere Satzung aufgenommen und sind auch dem Landessportbund beigetreten.

Rückläufige Besucherzahlen machen allen Horremer Karnevalsgesellschaften seit Anfang dieses Jahrtausends mehr und mehr zu schaffen. Fast zwangsläufig rücken die Karnevalsfreunde im Horremer Festausschuß immer enger zusammen. Neben Weiberfastnacht und dem Rosenmontagstreiben wurden weitere Veranstaltungen unter dem Dach des Festausschusses durchgeführt, angefangen mit der beliebten Kindersitzung, dem „Karnevalistischen Horremer Frühschoppen“ bis zum „Fest in Blau und Rot“.

Die großen Sitzungen wurden ab 2003 auch gemeinsam veranstaltet und zwar in einem großen bis zu 800 Besuchern fassenden Festzelt zuerst am Sandweg und in der Mittelstraße und jetzt auf dem Marktplatz an der Kirche mitten im Ort. Wir hoffen, dort zunächst unser endgültiges Domizil gefunden zu haben, denn dieser Standort wurde von allen positiv angenommen. So sollen – mit wenigen Ausnahmen – alle Veranstaltungen, einschließlich Weiberfastnacht und Rosenmontag, dort wieder stattfinden: Das Brauchtum – im Herzen unserer kleinen City.

Das Jahr 2008 sorgte bereits früh für Überlegungen zur Gestaltung des 100jährigen Jubiläums der Großen Horremer. Nach Gesprächen mit der Schwestergesellschaft KG „Kutt-erop“ erklärte diese sich bereit, abweichend vom üblichen Turnus in der Session 2005/06 das Dreigestirn zu stellen, damit die Große Horremer dann 2007/08, ihrem Jubiläumsjahr, das Dreigestirn stellen kann. Wir sagen unseren Karnevalsfreunden der „Kutt-erop“ für dieses Entgegenkommen herzlichen Dank. So proklamierte die „Kutt-erop“ in 2005/06 als Prinz Christian I. (Bodewig), als Jungfrau Franka (Frank Völlmicke) und als Bauern Dieter Fuchs.

 

Unser Jubiläumsjahr steht unter dem Motto:
Große Horremer – 100 Johr
Mir fiere wie et immer wor!!



Feiern Sie mit uns und unserem Jubiläumsdreigestirn, das sich an anderer Stelle dieser Festschrift ausführlich vorstellt!

Zum Abschluß wollen wir nochmals dankbar zurückschauen auf 100 Jahre Horremer Karneval, auf die vielen Männer und Frauen, die den Weg der Großen Horremer geprägt haben und bereits nicht mehr unter uns sind, auf die die uns immer unterstützt haben und noch heute unterstützen im Vorstand, als Helfer bei vielen Gelegenheiten, als „Handwerker“, als Trainerinnen, als Kostümschneider, als Gönner und Spender, den Karnevalsfreunden in Horrem bei den Schwestergesellschaften, der KG „Kutt-erop“ und der KG „Altstädter Blau-Wiess“, den Karnevalsfreunden im Festkomitee Kerpen, den Künstlern und Musikanten bei Veranstaltungen, allen Horremer Vereinen und Gesellschaften, unserem treuen Publikum und vor allem allen Horremer Bürgern. Bleiben Sie uns und dem Horremer Karneval gewogen. Gestalten Sie mit uns und unseren Schwestergesellschaften den Horremer Karneval als unser größtes Volksfest für uns und die folgenden Generationen.

Horrem Alaaf

Überarbeitet und ergänzt von
Bernd Brucherseifer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Karnevalsgesellschaft Grosse Horremer von 1908 e. V.